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Wissenswertes und Erstaunliches über David Bowie

 

David Bowie, bürgerlich David Robert Jones (* 8. Januar 1947 in Brixton, London; † 10. Januar 2016 in New York), war ein britischer Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler. Er gilt als Ausnahmekünstler, der im Laufe seiner mehr als 40-jährigen Karriere mit über 25 Platten dank seiner enormen Wandlungs- und Innovationsfähigkeit einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte war und gleichzeitig mit mehr als 140 Millionen verkauften Tonträgern auch kommerziell Maßstäbe setzte. (Wikipedia) 

David Robert Jones’ damaliger Manager Ken Pitt wusste, dass z. B. mit Davy Jones von den Monkees auch andere Musiker mit dem Namen „Davie Jones“ auf dem Markt waren. Um ihn unverwechselbar zu machen, riet er dazu, unter einem Künstlernamen aufzutreten. Während David seinen Vornamen behielt, stand für den Nachnamen James Bowie Pate, ein legendärer Texaner, nach dem das „Bowiemesser“ benannt wurde und der 1836 während des Texanischen Unabhängigkeitskrieges in der Schlacht von Alamo gefallen ist. Das genaue Datum der Umbenennung ist nicht bekannt.

Zweimal in seiner Geschichte war Berlin die Hauptstadt der Popmusik: ein paar Jahre in den Neunzigern, als Techno der Sound der Wiedervereinigung war, und zwischen 1976 und 1978, als David Bowie mit Iggy Pop in Schöneberg in der Hauptstraße 155 wohnte und mit Hilfe von Brian Eno drei revolutionäre Alben einspielte - Low, Heroes und Lodger - , die als Berliner Trilogie in die Musikgeschichte eingegangen sind. (1)

 

 

 

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David Bowie wohnte 1976-78 mit Iggy Pop in einem Altbau in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg.

2003 hatte Bowie die letzten Interviews gegeben. Das Problem besteht nicht darin, dass Anfragen abgesagt würden. Es ist, trotz hartnäckiger Nachforschung, schlicht kein Name, kein Telefon und keine E-Mail-Adresse eines Managements herauszubekommen, bei dem Journalisten sich eine offizielle Absage abholen könnten. Auf Anfrage hatte ein Vertreter der Plattenfirma Sony in München im November letzten Jahres erklärt: »Ich kann im Moment nicht sagen, ob der Künstler David Bowie in Deutschland einen Plattenvertrag hat.« (2)

Helden - David Bowie in Berlin ist ein umfangreicher Essay, der aufzeigt, wie sich Westberlin und der Popstar auf der Suche nach einem Neuanfang ideal ergänzten. Der Mann, der sich immer wieder neu erfand, kam in die Stadt, die nie ist, sondern nur wird. "Wie Bowie hat sich Berlin an sich selbst berauscht und aus Größenwahn ruiniert", heißt es irgendwann. Darüber, wie ruiniert Bowie nach seinen diversen Verwandlungen tatsächlich war, kann nur spekuliert werden. Er war recht dünn. Seine letzte Verkörperung, der Thin White Duke der Station-to-Station-Zeit, hatte sich angeblich nur von Milch und Kokain ernährt. Zwar gibt es auch allerlei Drogenanekdoten von Bowie in Berlin, doch unter Experten gilt der Aufenthalt als Phase der Genesung. Angeblich habe er sogar Müsli am Morgen gegessen. (1)

Eine berechtigte Frage lautet: Wovon lebt er eigentlich, 

der Verwandlungskünstler, der sich gleich mit seinem ersten Hit  Space Oddity (1969) in den We

ltraum verabschiedete und seither mit den Kunstfiguren Major Tom, Ziggy Stardust, Aladdin Sane und dem Thin White Duke alle Identitäten des Pop einmal durchgespielt hat? Richtig, 1997 hatte Bowie seinen Wert als Künstler an der Börse getestet: Über künftig zu erwartende Tantiemen hatte er an der Wall Street Wertpapiere im Wert von 55 Millionen Dollar erlöst – eine spektakuläre, im Pop bis heute beispiellose Aktion. (2)

 

 

 

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Sein Lieblingscafé soll das Café Gitane, Mott Street, Ecke Prince Street, in Manhattan sein. (2)

Auf dem Album des Hollywoodstars Scarlett Johansson ist er als Backgroundsänger zu hören (2008) (2)

"I don't know where I'm going from here, but I promise it won't be boring."

Im Jahr 1976 wurde Bowie zusammen mit Iggy Pop in einem New Yorker Hotel wegen Besitzes von Marihuana-Besitzes festgenommen. (das Gericht verzichtete auf eine Anklage der Beiden.) Hier sein mugshot (Fahndungsfoto) (3)

Davids erstes Erscheinen am Fernsehen war 1964 als Sprecher und Gründer der Gesellschaft zur Vorbeugung von Gewalt gegen langhaarige Männer (The Society for the Prevention of Cruelty to Long-Haired Men). (3)

"I re-invented my image so many times," he told Conan O'Brien in 2003, "that I'm in denial that I was originally an overweight Korean woman." (3)

David Bowie lehnt zwei Ehrungen durch die englische Königin ab: 2000 lehnte er den Orden eines Commander of the British Empire ab mit der Begründung, er wisse nicht, wozu das gut sei - und 2003 lehnte er den Ritterschlag durch die Königin ab, der ihm für seine Verdienste um das Britische Lebensgefühl verliehen werden sollte. (3)

1985 lehnte er die Rolle des Bösewichts im Bondstreifen A View To A Kill ab mit der Begründung, er wolle nicht fünf Monate damit verbringen, zuzuschauen wie sein Stunt-Double von Klippen falle. Der Bösewicht wurde übrigens von Christopher Walken gespielt. (3)

1996 wurde Bowie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Nach David Bowie ist die Riesenkrabbenspinnenart Heteropoda davidbowie benannt, die im Jahr 2009 von Peter Jäger von der Sektion Arachnologie am Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt am Main entdeckt wurden.

Im Februar 2014 erhielt Bowie als mit 67 Jahren bislang ältester Musiker überhaupt einen Brit Award. Zur Preisverleihung reiste er nicht aus New York an, sondern schickte zur Entgegennahme das befreundete Model Kate Moss in einem Outfit, das an Bowies berühmte Figur Ziggy Stardust erinnerte.

Im Januar 2015 wurde der Asteroid (342843) Davidbowie nach ihm benannt.

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Bowie hat in seiner langen Karriere sehr viele prominente Kollegen getroffen und mit ihnen zusammengearbeitet, so zum Beispiel mit seiner früheren Lebensgefährtin Romy Haag, aber auch mit Marc Bolan, Brian EnoMick Jagger, John LennonMarianne Faithfull, Bing Crosby, Tina Turner, Pat Metheny, Philip Glass, Luther VandrossQuincy JonesQueen, Meshell NdegeocelloKlaus NomiFrank BlackPet Shop Boys, Lou Reed, Iggy PopNine Inch Nails, Placebo, Moby, DJ Goldie, DJ Kashmir, Kristeen Young, The Cynic, Arcade FireScarlett Johansson u.v.a.

David Bowie galt als einer der reichsten Künstler weltweit. Über die Höhe des Vermögens existieren unterschiedliche Angaben. Forbes schätzt Bowies Vermögen auf 230 Millionen Dollar.

 

Bei einer Schlägerei im Jahr 1962 mit seinem Freund George Underwood, bei der es um ein Mädchen ging, wurde die Pupillenmuskulatur seines linken Auges verletzt. Das führte zu einer geweiteten, starren Pupille (traumatische Mydriasis). Daher wirkte sein linkes Auge dunkler. Trotzdem blieben Bowie und Underwood gute Freunde. Als Maler gestaltete George Underwood später sogar einige Plattencover für David Bowie. 1971 war er zum Beispiel am Design des Albumcovers von Hunky Dory beteiligt. (Wikipedia)

Aus Bowies erster Ehe mit Angela Barnett stammt der 1971 geborene Sohn Duncan Zowie Haywood Jones. Seit 1992 war er in zweiter Ehe mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter wurde am 15. August 2000 geboren. Die Familie lebte in New York.

David Bowies Facebookseite ist seit 1996 online.

http://www.hollywoodreporter.com

 

(1) aus taz.de, 5.1.2009, David Bowies Berliner Jahre, Müsli, Nazis und Kokain

(2) aus zeit.de, 17.1.2013, Was macht eigentlich David Bowie?

(3) aus digitalspy.com, David Bowie: 26 stories that prove he will always be a legend